Warum wählen so wichtig ist

Warum wählen so wichtig ist und wieso auch nichtwählen etwas bewirkt.

Für viele in diesen Super-Wahljahr ein sehr schwieriges Thema, nicht zuletzt, weil die letzten 1 ½ Jahre schwierig und für viele Menschen eine große Herausforderung waren. Um es kurz zu beschreiben, die getroffen Entscheidungen in der Covid-19 Pandemie trafen nicht immer begeisterte Zustimmung bei den Menschen. Auch die jetzigen Vorkehrungen und Maßnahmen stoßen auf breite Ablehnung.

Wer mit dem zufrieden ist, wie es ist, wählt immer die Partei, die er seit eh und je gewählt hat. Stellt sich aus irgendwelchen Gründen eine Unzufriedenheit ein, wird überlegt, wie man wieder zu mehr Zufriedenheit gelangen könnte. Jetzt haben viele zu den etablierten Parteien kein Vertrauen mehr und sind sich nicht sicher, was sie genau tun können, um dabei mitzuwirken eine andere Konstellation herbei zu führen.

Nun hat man zu den anderen Parteien kein Verhältnis oder kann sich mit deren Plänen nicht anfreunden. Die Partei sollte schon auf gewisse Dinge ihr Wahlprogramm ausgerichtet haben, mit dem man sich identifizieren kann.

Viele denken, nicht wählen wäre klug. Aber weit gefehlt, denn die Stimme wird quasi ungenutzt verschenkt. Ratlosigkeit macht sich breit. In der heutigen spannenden Zeit ist es jedoch extrem wichtig, dass gewählt wird, und zwar von jedem der wählen kann.

Es ist jetzt schon zu spüren, dass der politische Widerstand gegen das herrschende System sich langsam formiert. Immer mehr Menschen kehren den Altparteien den Rücken, weil sie auf deren Versprechungen nicht mehr reinfallen wollen. Auf Kleinstparteien, die an der 5% Hürde scheitern, sollte man sich auch nicht versteifen, denn zu wenige Menschen würden diese mittragen und
deren Wahl bringt keinen einzigen Abgeordneten ins Parlament.

Leider gibt es noch keine wirklich nennenswerte Reformkraft, aber man kann sich daran beteiligen, die Regierung zu schwächen und die Opposition zu stärken. „Parteien“ die schon einmal in einer Bundesregierung waren, nicht mehr wählen auch auch die eh keinen einzigen Abgeordneten stellen würden, weil sie unter die 5 % bleiben.

Eine Optimallösung gibt es zwar nicht, aber wir können den kommenden Schaden wenigstens begrenzen. Eine möglichst starke Opposition kann mumindest die künftige Regierung wirksam kontrollieren, bremsen und Schaden abwenden.

Eigentlich bräuchten wir in Deutschland eine völlig neue politische Kraft, die verbindet und möglichst viele Menschen erreicht, aber die offenbar einzige Antwort auf das noch sehr starke System war offenbar die Gründung weiterer Kleinparteien, die einzeln an der 5% Hürde scheitern würden, wo sie diese gemeinsam leicht überwinden könnten. Politische Kraft könnte auch ein Wahlbündnis mehrerer kleiner Parteien sein, aber alle wollen ihr eigenes Süppchen kochen und gönnen Anderen nichts.

Jetzt ist leider nicht mehr möglich, denn der Aufbau einer vollkommen neuen und breit aufgestellten politischen Kraft benötigt viel Zeit, die wir im Moment nicht haben nicht haben, die uns eine kluge und strategische Wahl aber für die nächsten vier Jahre verschaffen könnte.
Diese vier Jahre sollten dafür auch genutzt werden, wie eigentlich auch schon die laufenden vier Jahre, die vier Jahre davor und die noch frühere Zeit, die leider jeweils verschlafen wurden. Zeit, endlich aufzuwachen.

Jede verschenkte oder nicht abgegebene Stimme stärkt die Regierungskoalition, denn wer nichts neues in die Parlamente wählt, erklärt sich schweigend mit der Politik und den parlamentarischen Kräften zufrieden und erhält deren Macht. Warum wählen so wichtig ist und was es konkret bewirkt, wenn zu viele Menschen nicht wählen, zeigt das folgende kleine Video, das jeder selbst auf dem Wohnzimmertisch mit einzelnen Cent-Münzen oder Knöpfen nachvollziehen kann

Fazit: Geht wählen …